Anderson Memorial Bridge, Bogenbrücke in Cambridge und Boston, Vereinigte Staaten.
Die Anderson Memorial Bridge ist eine dreibögige Straßenbrücke aus Stahlbeton, die mit rotem Backsteinmauerwerk verkleidet ist und den Charles River zwischen Cambridge und Boston überspannt. Sie hat drei Fahrspuren sowie eigene Bereiche für Fußgänger und Radfahrer auf beiden Seiten der Fahrbahn.
Die Brücke wurde 1915 fertiggestellt und ersetzte die sogenannte Great Bridge aus dem Jahr 1662, das erste Bauwerk, das den Charles River überspannte. Mit dem Neubau begann eine neue Ära der Verbindung zwischen Cambridge und Boston, die dem wachsenden Verkehr der Stadt gerecht wurde.
Die Brücke trägt eine Bronzetafel zu Ehren von Nicholas Longworth Anderson, einem Bürgerkriegsgeneral und Harvard-Absolventen. Wer die Brücke überquert, kann die Tafel auf der Seite der Fahrbahn leicht entdecken und so den Bezug zwischen dem Bauwerk und der nahen Universität nachvollziehen.
Die Brücke liegt an einer belebten Kreuzung zwischen Cambridge und Boston, weshalb ein Besuch außerhalb der Hauptverkehrszeiten ratsam ist, wenn der Verkehr ruhiger ist. Fußgänger und Radfahrer sollten die markierten Bereiche nutzen, die klar von der Fahrbahn getrennt sind.
Der Schriftsteller William Faulkner wählte diese Brücke als Schauplatz für eine entscheidende Szene in seinem Roman Das Schall und der Wahn, in der die Figur Quentin Compson eine fatale Entscheidung trifft. Diese literarische Verbindung macht das Bauwerk zu einem Ort, der über seine Funktion als Verkehrsweg hinausgeht.
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