Argonne National Laboratory, Staatliches Forschungslabor in Lemont, Vereinigte Staaten.
Das Argonne National Laboratory ist ein staatliches Forschungszentrum auf einem weitläufigen Gelände in Lemont, rund 40 Kilometer südwestlich von Chicago in der Grafschaft DuPage. Das Areal grenzt an das Naturschutzgebiet Waterfall Glen und beherbergt zahlreiche Gebäude, darunter Forschungslabore und große Anlagen wie den Advanced Photon Source Teilchenbeschleuniger.
Die Einrichtung entstand aus dem Manhattan-Projekt, als das Team von Enrico Fermi 1942 an der Universität Chicago die erste kontrollierte nukleare Kettenreaktion erreichte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Labor 1946 offiziell als Argonne gegründet und widmete sich der zivilen Atomforschung.
Wissenschaftler arbeiten hier gemeinsam an Projekten, die von Energiespeicherung bis zur Untersuchung von Materialien unter extremen Bedingungen reichen. Besucher können während öffentlicher Tage Einblicke in Forschungsfelder wie Batterietechnologie und Klimawissenschaften gewinnen.
Das Labor organisiert gelegentlich öffentliche Führungen und Veranstaltungen, bei denen Besucher Teile der Forschungseinrichtungen sehen können. Voranmeldung ist in der Regel erforderlich, da das Gelände nur eingeschränkt zugänglich ist.
Die Einrichtung entwarf frühe Kernreaktoren und trug zur Entwicklung des ersten nuklear angetriebenen U-Boots bei, der USS Nautilus. Ein Großteil der heutigen Arbeit konzentriert sich auf Batterieforschung und den Einsatz von Supercomputern für Materialwissenschaften.
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