Brookhaven, Küstenwohnstadt in Suffolk County, Vereinigte Staaten.
Brookhaven ist eine Stadt in Suffolk County auf Long Island in den Vereinigten Staaten, die sich von der Atlantikküste bis zum Long Island Sound erstreckt. Das Gebiet umfasst mehrere eigenständige Dörfer, kilometerlange Strände und ausgedehnte Naturschutzgebiete, die durch Wohngebiete und kleinere Ortszentren miteinander verbunden sind.
Englische Siedler gründeten die erste dauerhafte Kolonie im Jahr 1655 in der Gegend um das heutige Setauket, wo sie mit dem einheimischen Stamm Handel trieben. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte wuchs das Gebiet durch Landwirtschaft und später durch den Eisenbahnanschluss, der Pendler aus New York City anzog.
Der Name leitet sich von dem kleinen Fluss ab, der durch das ursprüngliche Siedlungsgebiet floss und dessen bewaldete Ufer den ersten Kolonisten Schutz boten. Heute prägen weitläufige Wohnviertel mit Einfamilienhäusern das Ortsbild, während die Küstenabschnitte mit ihren Strandpromenaden besonders an Wochenenden von Familien genutzt werden.
Mehrere Bahnhöfe der Long Island Rail Road verbinden die verschiedenen Ortsteile mit Manhattan, wobei die Fahrt je nach Station zwischen einer und zwei Stunden dauert. Wer die Küstengebiete besuchen möchte, sollte ein Auto nutzen, da viele Strände und Naturgebiete nicht direkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind.
Das Brookhaven National Laboratory wurde unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg auf einem ehemaligen Militärstützpunkt errichtet und entwickelte sich zu einem der führenden Forschungszentren des Landes. Sieben Nobelpreise gingen an Wissenschaftler, die hier tätig waren oder ihre Entdeckungen machten.
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