Ashtabula, Hafenstadt im Nordosten von Ohio, Vereinigte Staaten
Ashtabula ist eine Hafenstadt am Ufer des Eriesees im nordöstlichen Ohio, zwischen Cleveland und Erie gelegen. Die Stadt dient als Knotenpunkt für die Schifffahrt und verfügt über einen Binnenhafen, der Frachttransport und Lagerhaltung ermöglicht, sowie über Wohnviertel, die sich von der Küste ins Landesinnere erstrecken.
Die Stadt wurde Anfang des 19. Jahrhunderts als Siedlung am Ufer des Sees gegründet und entwickelte sich ab den 1850er Jahren zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt. Der Einsturz der Eisenbahnbrücke über den Ashtabula River im Jahr 1876 kostete 92 Menschen das Leben und führte zu weitreichenden Änderungen in der Brückenbauweise.
In den Straßen rund um den Hafen stehen Kirchen und Gemeinschaftszentren, die an die finnischen, schwedischen und italienischen Einwanderer erinnern, welche hier Wurzeln schlugen. Die Architektur aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigt noch heute die Handschrift dieser europäischen Gemeinschaften, die in der Stahlindustrie und im Schiffbau arbeiteten.
Das Hafenviertel ist zu Fuß erreichbar und bietet Parkplätze in der Nähe der Anlegestellen und Lagerhäuser. Stadtbusse verbinden die Innenstadt mit den Wohngebieten, den Kliniken und Schulen, wobei die meisten Linien im Zentrum zusammenlaufen.
Der Name der Stadt stammt aus der Sprache der Lenape und bedeutet ashtepihele, was sich auf reichlich Fisch bezieht, der unter den Gemeindemitgliedern geteilt wurde. Diese sprachliche Verbindung erinnert an die Zeit, als das Gebiet noch von indigenen Völkern bewohnt war, bevor europäische Siedler eintrafen.
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