Washington University in St. Louis, Private Forschungsuniversität in St. Louis, Vereinigte Staaten
Diese private Universität erstreckt sich über ein weitläufiges Gelände mit einer Mischung aus gotischen Steinbauten und zeitgenössischen Forschungseinrichtungen im Westen von St. Louis. Der Campus umfasst mehrere Standorte mit Hörsälen, Wohnheimen und Laboren, die durch baumbestandene Wege miteinander verbunden sind.
Die Gründung erfolgte 1853 als Eliot Seminary durch Initiative eines Staatssenators und eines unitarischen Geistlichen. Im folgenden Jahrhundert entwickelte sich die Einrichtung zu einer Forschungsuniversität mit internationaler Bedeutung.
Auf dem Campus versammeln sich Studierende zwischen den Kursen auf den Grünflächen oder arbeiten in den offenen Bereichen der Bibliotheken zusammen. Die akademische Gemeinschaft organisiert regelmäßig öffentliche Vorträge und Kunstausstellungen, die auch Besucher aus der Stadt anziehen.
Besucher können das Gelände zu Fuß erkunden, wobei die gotischen Gebäude um den Hauptplatz am leichtesten zugänglich sind. Öffentliche Bereiche wie Gärten und Höfe bleiben meist tagsüber offen und eignen sich für einen ruhigen Spaziergang.
Ein Zyklotron auf dem Gelände spielte während des Zweiten Weltkriegs eine Rolle bei der Plutoniumforschung im Rahmen eines geheimen Regierungsprojekts. Heute erinnern nur wenige historische Markierungen an diese wissenschaftliche Beteiligung an der Atomforschung.
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