Greenbelt, Planstadt aus der New-Deal-Ära in Prince George's County, Vereinigte Staaten.
Greenbelt ist eine geplante Wohnsiedlung aus den 1930er Jahren, die großzügig mit Grünflächen, Gehwegen und Gebäuden im Art-Déco-Stil gestaltet wurde, die sich geschwungen um einen zentralen Geschäftsbereich anordnen. Die Architektur und das Layout spiegeln ein durchdachtes Konzept wider, bei dem Wohnbereiche, Grünanlagen und Geschäfte bewusst miteinander verbunden wurden.
Das Projekt entstand 1936 als Regierungsinitiative während der Weltwirtschaftskrise, um neue Wohnraum und Arbeitsplätze zu schaffen. Die ersten Bewohner zogen 1937 ein, und der Ort entwickelte sich zu einem Modellbeispiel für geplante Gemeinschaftsentwicklung.
Der Ort ist bekannt für seine starke Nachbarschaftskultur, in der sich Bewohner regelmäßig bei Festen, Märkten und Vereinstreffen treffen. Diese Gemeinschaftstradition prägt bis heute das Leben in den Häusern und Parks.
Das Gelände ist gut mit der U-Bahn-Station Green Line erreichbar, die direkte Verbindungen zur Hauptstadt bietet. Parkplätze sind in Wohngebieten und beim Geschäftszentrum vorhanden, und die Autobahnanbindungen ermöglichen schnelle Fahrten zu umgebenden Regionen.
Der Ort war eine Art Zukunftslabor seiner Zeit, mit innovativen Ideen zur Stadtplanung wie gekrümmten Straßen, die den Verkehr verlangsamen, und einem stark grünen Netzwerk zwischen Wohnblöcken. Diese Merkmale machten es zum Vorbild für viele spätere Wohnprojekte in Nordamerika.
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