Attentat auf Ronald Reagan, Attentat in Washington, D.C., USA
Der Anschlag auf Ronald Reagan ereignete sich am 30. März 1981 vor dem Washington Hilton Hotel im Nordwesten von Washington, D.C. John Hinckley Jr. feuerte mit einer Handfeuerwaffe sechs Schüsse ab und traf neben Reagan noch drei weitere Personen, darunter den Pressesprecher des Weißen Hauses James Brady.
Der Anschlag ereignete sich erst 69 Tage nach Reagans Amtsantritt als Präsident. Nach einer Notoperation im George Washington University Hospital erholte sich Reagan und kehrte zwölf Tage später ins Weiße Haus zurück.
Der Anschlag ereignete sich vor dem Washington Hilton Hotel an der Connecticut Avenue, einem Ort, der heute noch besucht werden kann. Viele Amerikaner erinnern sich an diesen Tag als einen Moment, der das Vertrauen in die Sicherheit von Staatsoberhäuptern erschütterte.
Das Washington Hilton Hotel an der Connecticut Avenue NW ist heute noch in Betrieb und kann von Außen besichtigt werden. Der genaue Ort des Vorfalls liegt auf dem Gehsteig an der Seite des Hotels, direkt neben dem Ausgang zum Parkplatz.
Reagans Bodyguard Jerry Parr entschied sich spontan, nicht ins Weiße Haus zu fahren, sondern direkt zum Krankenhaus, als er Blut in Reagans Mund bemerkte. Diese Entscheidung gilt als einer der Gründe, warum Reagan überlebte.
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