The Factory, Kunststudio in Manhattan, USA
The Factory war ein Kunstatelier in Manhattan, das Warhol zwischen 1962 und 1984 an drei verschiedenen Standorten betrieb und das für seine Inneneinrichtung mit silbernen Wänden und Spiegeln bekannt wurde. Das sechsstöckige Gebäude bot mehrere Räume mit industriellem Charakter, in denen Siebdruck, Fotografie und Filmproduktion stattfanden.
Warhol gründete das Atelier 1962 an der East 47th Street und verlegte es 1968 zur East 33rd Street, nachdem dort ein Vorfall mit Schüssen stattgefunden hatte. Der letzte Standort am Union Square West blieb bis 1984 geöffnet und markierte das Ende der aktiven Nutzung.
Der Name Factory bezog sich auf die Vorstellung von Kunst als Serienproduktion, die Warhol und seine Mitarbeiter dort in großem Maßstab umsetzten. Wer das Studio besuchte, fand ein offenes Atelier vor, in dem verschiedene Kreative gleichzeitig an Siebdrucken, Filmaufnahmen oder Musikprojekten arbeiteten.
Das Atelier befand sich zunächst im Midtown-Viertel, später südlich davon, und zuletzt nahe dem Union Square, alle gut mit der U-Bahn erreichbar. Wer die früheren Adressen heute besuchen möchte, findet dort andere Gebäude oder umgebaute Räume ohne historische Spuren.
Besucher brachten oft Musikinstrumente mit und spielten zusammen mit Bands, die dort probten oder aufnahmen. Die Silberfolie an den Wänden wurde regelmäßig erneuert, da sie durch Berührung und Bewegung beschädigt wurde.
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