Johnson City, Urbanes Zentrum im Nordosten von Tennessee, Vereinigte Staaten.
Johnson City ist eine Stadt im nordöstlichen Tennessee, die sich über die Bezirke Washington, Carter und Sullivan erstreckt. Die Siedlung liegt in hügeligem Gelände auf einer Höhe von etwa 500 Metern (1.640 Fuß) und verbindet ländliche Ausläufer mit städtischen Vierteln, die sich entlang ehemaliger Bahnlinien entwickelt haben.
Ein Bahnhof, der 1856 als Johnson's Depot angelegt wurde, zog Siedler an und entwickelte sich zu einem Knotenpunkt für drei große Eisenbahnlinien. Während der Prohibitionszeit in den 1920er Jahren erlangte der Ort landesweite Bekanntheit durch illegale Alkoholproduktion in den umliegenden Bergen.
Lokale Händler und Bewohner nennen das Zentrum oft einfach 'Downtown', wo Fußgängerzonen mit alten Fassaden die Hauptstraßen säumen. Viele Geschäfte und Restaurants nutzen historische Gebäude, die noch Spuren der früheren Eisenbahnära zeigen und heute als Treffpunkte für Studenten und Familien dienen.
Besucher erreichen das Zentrum am besten über die Interstate 26, die direkt durch die Stadt führt und Zugang zu Parkplätzen in der Nähe der Hauptstraße bietet. Fußgänger finden breite Gehwege und gepflegte Parks, die sich für ruhige Spaziergänge durch verschiedene Viertel eignen.
Eine Konzertreihe im Jahr 1928 brachte Musiker aus den umliegenden Bergen in ein provisorisches Tonstudio und dokumentierte traditionelle Lieder, die vorher nie aufgenommen worden waren. Diese Aufnahmen, bekannt als Johnson City Sessions, gelten heute als wichtige Quelle für die Erforschung früher amerikanischer Volksmusik.
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