Brewster-Douglass Housing Project, Öffentlicher Wohnkomplex in Detroit, Vereinigte Staaten.
Das Brewster-Douglass Housing Projects war ein großer Wohnkomplex mit vier Wohntürmen, mehreren Reihenhäusern und einem Freizeitzentrum auf 14 Hektar in der Nähe der Innenstadt. Die Anlage bot 941 Wohneinheiten für arbeitende Familien und prägte das Leben in diesem Viertel von Detroit über Jahrzehnte.
Erste Dame Eleanor Roosevelt nahm 1935 an der Grundsteinlegung teil, was Detroits erste Sozialwohnungssiedlung für afroamerikanische Familien einleitete. Das Projekt entstand während der Großen Depression als Antwort auf die Wohnungsnot in der Stadt.
Diana Ross, Mary Wilson und Florence Ballard von den Supremes sowie Smokey Robinson wuchsen in diesem Wohnkomplex auf und begannen hier ihre späteren Karrieren in der Musikindustrie. Der Ort spielte eine wichtige Rolle in der frühen Entwicklung von Motown-Künstlern, die in dieser Gemeinschaft lebten und aufwuchsen.
Das Gelände ist heute nicht mehr vorhanden, da die Gebäude 2014 abgerissen wurden, um Platz für neue Entwicklung zu schaffen. Besucher können die Geschichte des Ortes durch historische Berichte und Fotos nachverfolgen.
Die sechs Betontürme waren über Jahre lang leerstehend und prägten die Skyline als markante, aber zunehmend verfallene Strukturen. Erst die Abrissarbeiten 2014 beendeten diese Phase und ermöglichten eine Umgestaltung des Viertels.
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