Brattleboro, Neuengland-Stadt im Windham County, Vermont.
Brattleboro ist eine Ortschaft in Windham County im Südosten von Vermont, die sich an der Mündung des West River in den Connecticut River erstreckt. Die Straßen steigen von der Uferzone durch bewaldete Hänge hinauf zu den Wohnvierteln und Geschäftsbezirken, die sich über mehrere Hügelketten verteilen.
Ein Fort aus dem Jahr 1724 markierte die erste dauerhafte europäische Besiedlung in der Region und diente als Handelsstützpunkt während der Konflikte mit französischen und indigenen Kräften. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Ortschaft zu einem Zentrum für Papierherstellung und Landwirtschaft, das Einwanderer aus Irland und Kanada anzog.
Die Altstadt beherbergt mehrere Kunstgalerien und ein Kino in einem renovierten Theater aus der Jahrhundertwende, das noch immer Filme und Aufführungen zeigt. An Wochenenden verkaufen Landwirte aus der Region frische Produkte auf dem Bauernmarkt, der seit Jahrzehnten Besucher auf den Hauptplatz lockt.
Der Bahnhof liegt etwa 800 m (etwa eine halbe Meile) südlich des Zentrums und verbindet die Ortschaft mit Boston und New York. Wer die Umgebung erkundet, findet Wanderwege entlang des Flusses und durch die bewaldeten Hänge nördlich und westlich der Ortschaft.
Eine ehemalige psychiatrische Klinik aus dem Jahr 1834 nutzt heute ihre weitläufigen Gründe für Erholungsprogramme und öffentliche Wanderwege. Das Gebäude gehörte zu den ersten Einrichtungen in Neuengland, die eine humane Behandlung psychischer Erkrankungen förderten.
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