Rota, Pazifikinsel in den Nördlichen Marianen, Vereinigte Staaten
Rota ist eine Insel im westlichen Pazifik, die sich aus dem Meer bis zu etwa 500 Metern erhebt und etwa 85 Quadratkilometer an vulkanischem Gelände mit grünen Hügeln und Küstenstränden umfasst. Das Innere der Insel ist geprägt von sanften Erhebungen, während die Küste verschiedene Buchten und Strände mit schwarzsandigem und weißsandigem Untergrund bietet.
Die Insel war lange Zeit ein Zentrum der Zuckerrohrproduktion unter japanischer Verwaltung, bevor sie während des Zweiten Weltkriegs zum Schauplatz von Veränderungen wurde. Nach dem Krieg entwickelte sich die Insel weg von der Massenproduktion hin zu einer kleineren, landwirtschaftlich geprägten Gemeinschaft.
Die Latte-Steine, die überall auf der Insel verstreut sind, erzählen von den Chamorro, dem Volk, das hier vor Hunderten von Jahren lebte. Diese steinernen Säulen waren Teil von Häusern und prägen bis heute das Erscheinungsbild der Landschaft.
Ein kleiner Flughafen verbindet die Insel mit Guam und ermöglicht einen direkten Zugang, während Leihwagen und lokale Fahrer die beste Möglichkeit darstellen, um Strände, Dörfer und archäologische Stätten zu erkunden. Da die Insel klein und verkehrsarm ist, lässt sich die meiste Geografie gut an einem oder zwei Tagen bereisen.
Anders als in vielen touristischen Inseln der Pazifikregion gibt es auf Rota kaum kommerzielle Unterkünfte oder große Hotels. Diese Einfachheit bedeutet, dass Besucher auf traditionelle Landwirtschaft, Fischerei und das alltägliche Leben stoßen, statt auf Tourismusinfrastruktur.
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