Bureau of Engraving and Printing, Bundeseinrichtung für Geldproduktion im National Mall, Vereinigte Staaten
Das Bureau of Engraving and Printing ist die zentrale Produktionsstätte für amerikanische Papiergeldscheine und stellt täglich Millionen von Banknoten mit speziellen Druckverfahren her. Das Gebäude liegt im Regierungsviertel nahe der National Mall und verfügt über große Produktionshallen mit Druckmaschinen, Schneidevorrichtungen und Prüfstationen für die Qualitätskontrolle.
Die Einrichtung nahm 1862 während des Bürgerkriegs den Betrieb auf, als die Bundesregierung eine eigene Stelle für den Druck nationaler Papiergeldscheine benötigte. Das heutige Gebäude entstand in mehreren Bauphasen ab den 1880er-Jahren und wurde später erweitert, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
Besucher können während der Führungen beobachten, wie die Druckmaschinen arbeiten und wie Sicherheitsmerkmale wie Wasserzeichen und Sicherheitsfäden in die Banknoten eingefügt werden. Die Erklärungen zeigen, welche Rolle Handwerkskunst und Technologie bei der Herstellung von Geld spielen, das täglich millionenfach den Besitzer wechselt.
Kostenlose öffentliche Führungen finden an Wochentagen statt und beginnen am Eingang an der 14th Street und C Street Southwest. Besuchergruppen folgen einem vorgegebenen Weg durch Galerien mit Glasfenstern, die Einblick in die Produktionsbereiche gewähren, wobei die Führung etwa 40 Minuten dauert.
Das verwendete Papier besteht aus Baumwoll- und Leinenfasern statt aus Holz, wodurch die Banknoten widerstandsfähiger werden und länger im Umlauf bleiben. Diese besondere Zusammensetzung verleiht den Scheinen auch ihre charakteristische Haptik, die sich deutlich von gewöhnlichem Papier unterscheidet.
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