Sheboygan, Kreisstadt in Wisconsin, Vereinigte Staaten
Sheboygan liegt am Westufer des Michigansees, wo der Sheboygan River auf den See trifft, rund 80 Kilometer nördlich von Milwaukee. Die Stadt erstreckt sich vom Hafen landeinwärts über sanfte Hügel und durchzieht ein Flussdelta mit Brücken und breiten Straßen.
Die Menominee übertrugen 1831 ihr Land an die Vereinigten Staaten, woraufhin in den 1830er-Jahren amerikanische Siedler eintrafen. Im späten 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum der Möbel- und Lederindustrie, während der Hafen Rohstoffe aus den Wäldern des Nordens verschiffte.
Der Name der Stadt kommt aus der Sprache der Menominee und bezieht sich auf das Geräusch des Flusses, der hier in den See mündet. In den Straßen westlich des Hafens findet man noch immer Backsteinhäuser und Geschäfte aus der Zeit, als deutsche und niederländische Einwanderer das Stadtbild prägten.
Die Interstate 43 und die US Route 141 verbinden die Stadt mit den umliegenden Regionen, während Shoreline Metro Busverbindungen im Stadtgebiet anbietet. Viele Orte in Hafennähe und am Fluss sind zu Fuß erreichbar, aber die Temperaturen am Seeufer können im Winter stark sinken.
Im Winter verwandeln die kalten Wellen des Michigansees das Ufer in einen Ort für Süßwassersurfer, die mit dicken Neoprenanzügen bei eisigen Temperaturen auf das Wasser gehen. Die Bedingungen ziehen erfahrene Surfer an, die die gefrorenen Strände und das klare, eiskalte Wasser schätzen.
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