Brownsville, Wohnviertel im östlichen Brooklyn, Vereinigte Staaten.
Brownsville ist ein Wohnviertel im östlichen Teil von Brooklyn, New York, das sich über eine Fläche von etwa 3 Quadratkilometern erstreckt. Die Straßen ziehen sich zwischen mehrstöckigen Wohnhäusern hindurch, viele davon gehören zu städtischen Wohnanlagen, die das dichte Erscheinungsbild des Viertels prägen und den Alltag der Bewohner strukturieren.
Das Viertel wurde 1858 gegründet und entwickelte sich als Siedlung für jüdische Fabrikarbeiter, die in den umliegenden Werkstätten beschäftigt waren. In den 1950er Jahren vollzog sich ein Wandel, als afroamerikanische Familien in das Gebiet zogen und die Zusammensetzung der Bevölkerung sich grundlegend änderte.
Der Name stammt von Charles S. Brown, der das Gebiet Mitte des 19. Jahrhunderts erschloss und dessen Familie lange Zeit Grundstücke verkaufte. Heute sieht man entlang der Straßen viele Backsteinbauten aus den 1950er und 1960er Jahren, die das Stadtbild prägen und von den Bewohnern als Zuhause genutzt werden.
Man erreicht das Viertel mit mehreren U-Bahn-Linien, darunter die New Lots Line und die Canarsie Line, die regelmäßig durch das Gebiet fahren. Wer zu Fuß unterwegs ist, sollte sich an den Hauptstraßen orientieren, die sich in einem Gittermuster durch die Wohnblöcke ziehen und die Navigation erleichtern.
Etwa ein Drittel der Wohnungen im Viertel gehört zu städtischen Wohnanlagen, was eine der höchsten Konzentrationen dieser Bauform in den Vereinigten Staaten darstellt. Diese Dichte prägt nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die soziale Struktur und das alltägliche Zusammenleben in diesem Teil von Brooklyn.
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