Bush-Anwesen, Präsidentliche Sommerresidenz in Kennebunkport, Vereinigte Staaten.
Der Familiensitz steht auf einer schmalen Landzunge an der Küste von Maine und umfasst ein dreistöckiges Hauptgebäude mit neun Schlafräumen sowie weitere kleinere Häuser entlang der Klippen. Das gesamte Areal erstreckt sich über mehrere Hektar Rasen und Felsufer, von denen man direkt auf den offenen Ozean blickt.
Der Besitz wurde in den 1870er Jahren von der Familie Walker erworben und trug ursprünglich den Namen Point Vesuvius, bevor er in die Hände der Familie Bush überging. Während der Präsidentschaft empfing der Ort hochrangige Staatsgäste aus aller Welt für private Gespräche fernab der Hauptstadt.
Die weitläufige Anlage trägt den Namen einer Halbinsel und zeigt weithin sichtbar die Fahne von Texas vor dem grauen Atlantik. Zahlreiche Gebäude auf dem Gelände dienen der Familie als Rückzugsort während der warmen Monate, wenn Verwandte aus allen Teilen des Landes zusammenkommen und gemeinsame Tage am Meer verbringen.
Die Anlage ist in Privatbesitz und kann nur von einem öffentlichen Aussichtspunkt im nahen Park an der Ocean Avenue aus betrachtet werden. Der beste Blick auf die Gebäude bietet sich vom Wasser aus, wenn man mit einem Boot an der Küste entlang fährt oder die Gegend bei ruhigem Wetter zu Fuß erkundet.
Schwere Stürme im Jahr 1991 beschädigten mehrere Gebäude auf dem Anwesen und verursachten Schäden in sechsstelliger Höhe. Der damalige Präsident verzichtete darauf, die Kosten für die Reparaturen steuerlich geltend zu machen, obwohl dies rechtlich möglich gewesen wäre.
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