Christiansted, Dänische Kolonialstadt am Hafen von Saint Croix, Amerikanische Jungferninseln.
Christiansted ist eine ehemalige dänische Hafenstadt an der Nordostküste von Saint Croix mit farbigen Steingebäuden, roten Ziegeldächern und dem Fort Christianswaern. Die Stadt breitet sich entlang der Küste aus, wobei historische Strukturen zwischen modernen Geschäften und Wohnhäusern stehen.
Die Gesellschaft der Dänischen Westindien gründete die Stadt 1734, nachdem sie Saint Croix von Frankreich erworben hatte, und machte sie zur Hauptstadt ihrer Karibik-Kolonien. Diese Gründung brachte eine schnelle Entwicklung der Hafeninfrastruktur und des Handels mit sich, die die Stadt für über zwei Jahrhunderte prägte.
Die Architektur der Stadt verbindet dänisches Design mit afrikanischen Handwerkstechniken, die während der Kolonialzeit sichtbar werden. In den pastellfarbenen Häusern und roten Dächern spiegelt sich die Geschichte der Handwerker wider, die diese Gebäude erschaffen haben.
Die Altstadt ist kompakt und leicht zu Fuß zu erkunden, mit vielen Geschäften, Restaurants und Museen entlang der historischen Straßen. Das National Historic Site bietet geführte Touren durch mehrere erhaltene Kolonialgebäude und Ausstellungen, die die Geschichte des Ortes erklären.
Der Gründer Alexander Hamilton arbeitete in seiner Jugend als Angestellter in einem Handelsunternehmen in der King Street, bevor er nach Nordamerika zog. Seine Zeit als Junge am Hafen prägte später seinen wirtschaftspolitischen Blick auf die Karibikindustrie.
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