Champlainmeer, Prähistorisches Meer im Nordosten Nordamerikas.
Das Champlain-Meer war ein Salzwassermeer, das sich vor Tausenden von Jahren über Teile des heutigen Quebec, Ontario, New York und Vermont erstreckte. Seine Überreste sind heute in Form von Tonablagerungen sichtbar, die die Landschaft der St.-Lawrence- und Ottawa-Täler prägen.
Nach dem Rückgang der Gletscher vor etwa 13.000 Jahren flutete der Atlantische Ozean die Vertiefungen, in denen sich das Meer bildete. Nach etwa 3.000 Jahren zog sich das Wasser zurück, hinterließ aber bleibende Spuren in der Geologie der Region.
Die Fossilien, die hier gefunden werden, stammen von Meerestieren wie Robben und Bückeln, die zeigen, wie das Meer früher aussah. Besucher können in Museen der Region diese Überreste sehen und verstehen, welche Tiere damals hier lebten.
Die beste Zeit zum Erkunden der Gegend ist von Frühling bis Herbst, wenn die Wege zugänglich und das Wetter mild ist. Viele Museen in den Tälern bieten Ausstellungen über die Geologie und die Fossilien dieser Zeit an.
1849 entdeckten Arbeiter in Charlotte, Vermont das komplette Skelett eines Belugawals, das die Existenz dieses alten Meeres bewies. Dieser Fund war einer der ersten greifbaren Beweise dafür, dass Meerestiere in dieser Region lebten.
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