East Village, Kunstviertel in Manhattan, Vereinigte Staaten
East Village ist ein Viertel in Manhattan, das sich von Houston Street bis zur 14. Straße und von der Third Avenue bis zum East River erstreckt. Die Straßen sind gesäumt von Backsteinhäusern aus dem 19. Jahrhundert, Feuertreppen an den Fassaden und bunten Wandmalereien an vielen Gebäudeseiten.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Viertel ein Ankunftsort für Einwanderer aus Osteuropa, die hier in dichten Wohnblöcken lebten und kleine Geschäfte eröffneten. In den Sechzigerjahren zogen Künstler, Musiker und Aktivisten in die günstigen Wohnungen und machten das Viertel zu einem Zentrum für Gegenkultur und neue Kunstformen.
Das Viertel war seit den Achtzigerjahren bekannt für die Punkrock-Szene im CBGB und für alternative Kunstgalerien in ehemaligen Wohnungen. Heute findet man an vielen Ecken Buchhandlungen, Off-Theater und kleine Musikklubs, die oft bis spät geöffnet bleiben.
Die meisten Straßen sind gut zu Fuß zu erkunden, und viele Cafés und Restaurants haben Außenplätze im Frühling und Sommer. Mehrere U-Bahn-Linien halten an Stationen wie First Avenue, Second Avenue und Astor Place, wodurch das Viertel gut mit anderen Teilen der Stadt verbunden ist.
An der St. Marks Place, einer der belebtesten Straßen, reihen sich auf wenigen Blocks Plattenläden, Tattoostudios und Imbissstände aneinander. Viele dieser kleinen Läden existieren seit Jahrzehnten und bewahren das Flair der früheren Jahre.
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