Denkmal für die Opfer des Kommunismus, Gedenkstatue nahe Union Station, Washington D.C., Vereinigte Staaten
Das Victims of Communism Memorial ist ein Denkmal in Washington D.C., unweit der Union Station, wo sich Massachusetts Avenue, New Jersey Avenue und G Street Northwest kreuzen. Die bronzene Göttin der Demokratie ragt drei Meter in die Höhe und hält eine Fackel in ihren ausgestreckten Armen über einem kleinen Platz mit Sitzbänken und gepflegten Grünflächen.
Präsident George W. Bush weihte das Denkmal am 12. Juni 2007 ein, am Jahrestag der Berliner Mauerrede von Ronald Reagan. Diese Zeremonie verband das Monument mit dem Erbe des Kalten Krieges und würdigte den Zusammenbruch kommunistischer Regime in Osteuropa.
Die Aufschriften am Denkmal würdigen die Opfer kommunistischer Regime weltweit, und Besucher sehen Botschaften, die den Kampf um Freiheit in verschiedenen Ländern hervorheben. Viele Menschen legen Blumen nieder oder verweilen still, während sie die Namen und Zahlen lesen, die an die Menschenleben erinnern, die unter autoritärer Herrschaft verloren gingen.
Besucher erreichen den Ort am einfachsten mit der Metro Red Line bis Union Station oder zu Fuß von den Bürovierteln nördlich des Capitols. Das Denkmal liegt an einer belebten Kreuzung, daher sollte man auf den Verkehr achten, wenn man die Straße überquert, um näher heranzukommen.
Die Statue ist eine Nachbildung der Göttin der Demokratie, die Studenten während der Proteste auf dem Tiananmen-Platz 1989 in Peking errichteten. Diese Originalfigur wurde von Panzern zerstört, doch das Washingtoneer Denkmal bewahrt ihre Form und ihr Symbol für friedlichen Widerstand.
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