Long Island City, Stadtbezirk in Queens, Vereinigte Staaten
Long Island City ist ein Stadtteil im Westen von Queens, der sich entlang des East River gegenüber Manhattan erstreckt. Wohntürme, Bürogebäude und Lagerhäuser wechseln sich zwischen breiten Straßen ab, während Parks am Ufer Blick auf die Skyline bieten.
Der Bereich entwickelte sich ab 1870 rasch als Industriestandort, nachdem Fabriken und Lagerhäuser die Nähe zur Wasserstraße nutzten. Der Bau der Queensboro Bridge im Jahr 1909 brachte eine direkte Verbindung nach Manhattan und verstärkte das Wachstum erheblich.
MoMA PS1 zeigt zeitgenössische Kunst in einem ehemaligen Schulgebäude aus den 1890er Jahren, während das Noguchi Museum rund 240 Skulpturen des japanisch-amerikanischen Künstlers bewahrt. Beide Einrichtungen nutzen die großen Räume alter Industriebauten, um Werke und Installationen zu präsentieren.
Zahlreiche U-Bahn-Linien verbinden die Gegend in weniger als 10 Minuten mit Midtown Manhattan, wobei die Haltestellen entlang der Queens Plaza und in Court Square liegen. Zu Fuß lassen sich die meisten Punkte innerhalb des Viertels gut erreichen, während Fähren am Gantry Plaza zusätzliche Verbindungen anbieten.
Ein rotes Pepsi-Cola-Schild aus dem Jahr 1936 steht rund 40 Fuß (12 Meter) hoch im Gantry Plaza State Park und ist nachts beleuchtet. Das Wahrzeichen erinnert an die Abfüllanlage, die einst hier arbeitete.
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