Detroit Peoplemover, Automatisiertes Transportsystem in Downtown Detroit, USA
Der Detroit People Mover ist eine automatische Hochbahn, die auf einer Ringschleife durch die Innenstadt von Detroit fährt und dreizehn Stationen miteinander verbindet. Die Züge verkehren auf einem einzelnen Gleis oberhalb der Straßen und halten in regelmäßigen Abständen, wobei jede Station durch überdachte Treppen oder Zugänge aus angrenzenden Gebäuden erreichbar ist.
Die Planungen für diese Bahn begannen in den siebziger Jahren als Teil eines größeren Nahverkehrsprojekts, das Detroit mit den umliegenden Vororten verbinden sollte. Nach mehreren Verzögerungen wurde die Strecke schließlich 1987 eröffnet, wobei der größere Plan nie verwirklicht wurde und nur die Innenstadt-Schleife in Betrieb ging.
Die Stationen tragen Namen von Straßen und Vierteln, die den Weg durch das Stadtzentrum markieren und zeigen, wie sich die Stadt seit den späten achtziger Jahren entwickelt hat. Pendler und Besucher nutzen die Bahn heute vor allem, um zwischen Büros, Hotels und Veranstaltungsorten hin und her zu kommen, wobei sie die Kunstwerke an den Wänden oft nur im Vorbeigehen wahrnehmen.
Man kann an jeder Station einsteigen und in beide Richtungen fahren, wobei eine vollständige Runde etwa fünfzehn Minuten dauert. Wer zum ersten Mal mitfährt, sollte am besten auf der Seite mit Blick auf die Straßen sitzen, um die Gebäude und das Stadtbild von oben betrachten zu können.
Die meisten Wagen sind mit großen Fenstern ausgestattet, die einen freien Blick auf die Dächer und Fassaden der Hochhäuser bieten, was besonders bei Sonnenuntergang eindrucksvoll wirkt. An manchen Stationen hört man durch die offenen Türen die Geräusche der Straße unter den Schienen, während die Züge fast lautlos weitergleiten.
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