Mattapan, Wohnviertel in Boston, Vereinigte Staaten
Mattapan ist ein Wohnviertel in Boston mit viktorianischen Häusern, Ziegelbauwerken und charakteristischen dreistöckigen Wohngebäuden, die sich um den zentralen Handelsplatz Mattapan Square gruppieren. Das Viertel erstreckt sich über mehrere Blöcke mit gemischter Wohn- und Geschäftsnutzung, wobei die architektonische Vielfalt das allmähliche Wachstum der Stadt über mehr als ein Jahrhundert hinweg widerspiegelt.
Das Gebiet war ursprünglich 1600er Jahre eine Siedlung des Mattahunt-Stammes, bevor es 1870 in Boston eingegliedert wurde. Im späten 20. Jahrhundert erlebte das Viertel einen dramatischen demografischen Wandel, als es von einer jüdischen Gemeinschaft zu einem Zentrum für haitianische, afrikanische und karibische Einwanderer wurde.
Das Viertel wird heute hauptsächlich von haitianischen, afrikanischen und karibischen Gemeinschaften geprägt, deren Geschäfte, Restaurants und kulturelle Orte das tägliche Leben bestimmen. Man sieht diese Einflüsse überall: in den Läden, den Sprachen auf den Straßen und den lokalen Festen, die das Jahr über stattfinden.
Die Mattapan-Ashmont-Straßenbahn und mehrere Buslinien verbinden das Viertel mit dem Zentrum Bostons durch das öffentliche MBTA-Verkehrssystem. Für Besucher ist es sinnvoll, die Gegend tagsüber zu erkunden und sich Zeit für Mattapan Square zu nehmen, wo sich die meisten lokalen Geschäfte und Restaurants konzentrieren.
Der 2009 eröffnete Mattapan Branch der Boston Public Library wurde als Modell für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gebaut und nutzt erneuerbare Energiequellen sowie fortschrittliche Isoliertechniken. Diese Bibliothek zeigt, dass öffentliche Gebäude in etablierten Wohngebieten modern saniert werden können, ohne ihren lokalen Charakter zu verlieren.
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