Hubbard Brook Experimental Forest, Ökologische Forschungsstation in White Mountains, Vereinigte Staaten
Das Hubbard Brook Experimental Forest ist eine Forschungsstation in den White Mountains, die etwa 3.140 Hektar Laubwald in einem Tal mit Höhen zwischen 220 und 1.015 Metern umfasst. Das Robert S. Pierce Laboratory bietet Labore, Wohnunterkünfte und Verwaltungsräume für Wissenschaftler, die hier langfristige ökologische Studien durchführen.
Die Station wurde 1955 gegründet, als Wissenschaftler begannen, Bäche mit Überwachungsgeräten auszustatten, um die Beziehungen zwischen Waldbedeckung und Wasserqualität zu untersuchen. Diese lange ununterbrochene Beobachtungsreihe ist weltweit eine der wertvollsten für das Verständnis von Waldveränderungen.
Der Ort ist ein Zentrum für wissenschaftliche Zusammenarbeit, wo Forscher verschiedener Universitäten gemeinsam die Waldökologie untersuchen und ihre Erkenntnisse direkt in Umweltschutzmaßnahmen einfließen lassen. Die Arbeit hier hat das Verständnis dafür verändert, wie Wälder, Wasser und menschliche Aktivitäten miteinander verbunden sind.
Das Gelände ist an Fuß- und Wanderwegen erschlossen, die durch verschiedene Waldtypen führen und es Besuchern ermöglichen, die Landschaft selbst zu erkunden. Die beste Zeit zum Besuch ist während der Wachstumsperiode von Frühling bis Herbst, wenn die Wege am leichtesten zu gehen sind.
Neun separate Wassereinzugsgebiete fungieren als isolierte Systeme, in denen Wissenschaftler mit großer Genauigkeit verfolgen können, wie Nährstoffe durch das Ökosystem zirkulieren. Diese Abgeschlossenheit macht es möglich, Veränderungen zu messen, die anderswo schwer nachzuweisen wären.
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