Outer Banks, Barriereinseln in North Carolina, USA.
Die Outer Banks sind eine Gruppe von Barriereinseln vor der Küste von North Carolina, die sich über gut 320 Kilometer zwischen Ozean und geschützten Küstengewässern erstrecken. Sandstrände mit hohen Dünen säumen die Ostseite, während die flachen Ufer zur Landseite hin in breite, ruhige Buchten übergehen, die von Gräsern und Marschen durchzogen sind.
Die englische Kolonie Roanoke verschwand Ende des 16. Jahrhunderts unter ungeklärten Umständen, und die Suche nach den Siedlern blieb erfolglos. Jahrhunderte später wurde die Region zu einem wichtigen Schauplatz für die frühe Luftfahrtgeschichte und für die Schifffahrt entlang der gefährlichen Küstengewässer.
Strandhäuser aus Zedernholz stehen dicht nebeneinander in den kleinen Küstendörfern, wo Fischer ihre Boote noch auf traditionellen Slipanlagen ins Wasser lassen. Im Sommer bringen lokale Familien ihre Kühltaschen zum Strand und verbringen ganze Tage unter gemieteten Sonnenschirmen, während Surfer in Neoprenzügen auf die Wellen warten.
Starke Winde und Strömungen prägen das Wetter und die Meeresbedingungen das ganze Jahr über, weshalb sich Schwimmer und Bootsfahrer vorher über die lokalen Verhältnisse informieren sollten. Mehrere Leuchttürme sind für Besucher geöffnet und bieten Orientierungspunkte entlang der langgezogenen Küste.
Auf einer der Dünen bei Kill Devil Hills unternahmen die Gebrüder Wright Anfang des 20. Jahrhunderts die ersten gesteuerten Motorflüge, angezogen von den konstanten Winden und dem weichen Landeplatz. Noch heute heben Gleitschirmflieger an denselben windgepeitschten Hängen ab, um über die Sandhügel zu gleiten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.