Hanford, Geisterstadt im Benton County, Washington, Vereinigte Staaten.
Hanford ist eine verlassene Siedlung in Benton County, Washington, die sich über einem Plateau erstreckt und nur noch wenige erhaltene Gebäude aufweist. Die Überreste zeigen ein ehemaliges ländliches Zentrum mit verstreuten Strukturen, die Einblicke in das frühere Leben geben.
Die Siedlung entstand 1907 als landwirtschaftliches Zentrum und wurde nach einem lokalen Richter benannt, bevor sie während des Zweiten Weltkriegs aufgelöst wurde. Die Bewohner erhielten 1943 Räumungsbefehle für ein Regierungsprojekt, das die Gegend völlig veränderte.
Das erhaltene Schulgebäude erinnert an die Bildungseinrichtungen, die die landwirtschaftliche Gemeinde vor dem Zweiten Weltkrieg unterstützten. Die Architektur spiegelt das Leben einer ländlichen Gemeinde wider, die sich um Landwirtschaft und Familien konzentrierte.
Der Ort ist heute Teil eines historischen Parks und kann mit geführten Touren besucht werden, die Einblick in seine Geschichte geben. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen, da der Zugang über offenes Gelände erfolgt und die Wetterbedingungen wechselhaft sein können.
Die Bewohner hatten nur wenige Wochen Zeit, um ihre Häuser zu verlassen, was die Geschwindigkeit der Räumung unterstreicht. Diese abrupte Auflösung einer ganzen Gemeinde machte Hanford zu einem seltenen Beispiel einer kompletten Auslöschung einer Stadt im 20. Jahrhundert.
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