Lincoln Park, Wohnviertel im Norden von Chicago, USA
Lincoln Park erstreckt sich zwischen dem Michigansee und dem Chicago River auf der Nordseite der Stadt und bietet Wohnstraßen mit alten Reihenhäusern und neueren Hochgebäuden. Die Gegend grenzt direkt an den gleichnamigen Park und zieht sich über mehrere Kilometer entlang des Seeufers.
Ein Militärposten stand hier ab 1824 und bildete den Ausgangspunkt für die spätere Besiedlung als Wohngebiet. Der Zoo öffnete im Jahr 1868 und gehört damit zu den ältesten Tiergärten der USA.
Der Stadtteil trägt den Namen des großen Parks an seinem Ostufer und zeigt entlang der Hauptstraßen zahlreiche kleine Theater und Kunstgalerien. Besucher sehen beim Spaziergang restaurierte Häuserreihen aus Backstein und Sandstein neben modernen Apartmentgebäuden mit großen Fenstern.
Die Wohngegend erreicht man vom Zentrum aus mit mehreren Zügen der CTA, die an verschiedenen Stellen halten und kurze Wege ermöglichen. Besuchern empfiehlt sich ein Spaziergang entlang der Seepromenade und durch die Nebenstraßen mit gepflegten Vorgärten.
Der Zoo innerhalb des Parks verlangt keinen Eintritt und öffnet das ganze Jahr hindurch, was in amerikanischen Großstädten selten vorkommt. Besucher entdecken im Park auch ein kleines Gewächshaus und ein restauriertes Teichbecken aus den dreißiger Jahren.
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