Red Hook, Hafenviertel in Brooklyn, Vereinigte Staaten
Red Hook ist ein Stadtviertel in Brooklyn, das sich auf einer Halbinsel in die Upper New York Bay erstreckt und von Industriebauten, Kopfsteinpflasterstraßen und direkten Blicken auf die Freiheitsstatue geprägt ist. Das Gebiet bewahrt seinen maritimen Charakter durch die alten Piers und die Nähe zum Wasser, während einige Straßen von restaurierten Lagerhäusern aus rotem Backstein gesäumt werden.
Niederländische Siedler nannten das Gebiet 1636 Roode Hoek wegen der roten Lehmerde und der geografischen Spitze, die sich in die Bucht erstreckt. Während der amerikanischen Revolution wurde hier das Fort Defiance errichtet, um den Hafen von New York mit strategisch platzierten Kanonen gegen britische Seestreitkräfte zu schützen.
Der Name Roode Hoek, der sich auf den roten Lehmboden bezieht, stammt aus der Zeit der niederländischen Siedler und wird noch heute in der anglisierten Form verwendet. Viele der alten Lagerhäuser wurden zu Künstlerateliers und kleinen Werkstätten umfunktioniert, in denen lokale Handwerker arbeiten und gelegentlich ihre Türen für Besucher öffnen.
Die Fähre von Van Brunt Street verbindet das Viertel mit Manhattan und bietet eine entspannte Alternative zu anderen Verkehrsmitteln. Der Bus B61 fährt in Richtung downtown Brooklyn und ist besonders nützlich, wenn man die weiter entfernten Teile der Halbinsel erkunden möchte.
Pioneer Works nutzt ein umgebautes Industrielagerhaus als Zentrum für künstlerische Erkundungen mit regelmäßigen Ausstellungen, Aufführungen und Bildungsprogrammen. Besucher können oft live erleben, wie Künstler an neuen Projekten arbeiten, da das Gebäude gleichzeitig als Werkstatt und Ausstellungsraum dient.
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