Ogunquit, Küstenort in York County, Maine, Vereinigte Staaten
Ogunquit ist eine Küstenstadt im York County, Maine, bekannt für ihre langen Sandstrände, die von Granitfelsen und natürlichen Steinformationen gesäumt werden. Ein ausgedehntes Netz von Fußwegen verbindet den Hauptstrandbereich mit einem kleinen Fischerhafen.
Das Gebiet war ursprünglich das Land der Abenaki, bevor Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts eintrafen und es in einen kreativen Treffpunkt verwandelten. Ogunquit erhielt seinen offiziellen Stadtstatus erst Ende des 20. Jahrhunderts und trennte sich dabei von der benachbarten Stadt Wells.
Ogunquit gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Reisezielen der LGBTQ+-Gemeinschaft in Neuengland, und diese Offenheit prägt das Leben im Ort spürbar. Viele Geschäfte, Bars und Unterkünfte richten sich ausdrücklich an schwule Reisende, was dem Ort eine entspannte und einladende Stimmung gibt.
Der Ort ist am bequemsten in den Sommermonaten zu besuchen, wenn alle Geschäfte, Strände und Wege zugänglich sind. Viele Bereiche lassen sich gut zu Fuß erkunden, daher sind bequeme Schuhe empfehlenswert, besonders für die felsigen Küstenabschnitte.
Der Name Ogunquit stammt aus der Sprache der Abenaki und bedeutet so viel wie "schöner Ort am Meer" - ein seltenes Beispiel dafür, dass ein indigener Ortsname im modernen Alltag vollständig erhalten geblieben ist. Das Ogunquit Museum of American Art, das direkt auf einem Felsvorsprung über dem Meer steht, zählt zu den am originellsten gelegenen Kunstmuseen an der gesamten Ostküste.
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