Fort Christina, Schwedische Kolonialfestung in Wilmington, Vereinigte Staaten.
Fort Christina ist eine historische Befestigung am Ufer des Christina River in Wilmington, Delaware. Ein Granitdenkmal und mehrere Gedenktafeln markieren den Ort, an dem europäische Siedler vor fast vier Jahrhunderten erstmals an Land gingen.
Im Jahr 1638 landeten schwedische und finnische Kolonisten hier und gründeten die erste dauerhafte europäische Siedlung im heutigen Delaware. Die Anlage wechselte später in niederländische und dann in englische Hände, als die europäischen Mächte um die Kontrolle der Küste kämpften.
Der Name erinnert an Königin Christina von Schweden, die zum Zeitpunkt der ersten Landung gerade zwölf Jahre alt war. Besucherinnen und Besucher sehen heute Nachbildungen schwedischer Siedlerhütten und einen gepflegten Uferbereich, der an die frühen Verbindungen zwischen Skandinavien und Nordamerika erinnert.
Das Gelände ist während der Sommermonate von Mittwoch bis Sonntag für Besucher geöffnet und liegt in Gehweite der Innenstadt von Wilmington. Wer tagsüber kommt, findet einen gepflegten Park am Flussufer mit Fußwegen und Sitzmöglichkeiten.
Die Schiffe Kalmar Nyckel und Fogel Grip brachten insgesamt weniger als 30 Menschen hierher, von denen viele Finnen waren. Heute liegt eine Nachbildung der Kalmar Nyckel regelmäßig im nahegelegenen Hafen vor Anker.
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