Pawtucket Falls, Wasserfall am Merrimack Fluss, Lowell, Massachusetts.
Pawtucket Falls ist ein Wasserfall am Merrimack River in Lowell, Massachusetts, wo das Wasser über mehrere Stromrinnen und Stromschnellen fließt. Der Fluss teilt sich hier in verschiedene Kanäle auf, bevor er sich unterhalb des Falls wieder vereinigt.
Im frühen 19. Jahrhundert nutzten Industrielle die Kraft des Wasserfalls, um Lowell als eine der ersten geplanten Fabrikstädte Amerikas zu gründen. Die Textilindustrie wuchs hier rasch und machte den Ort zu einem der wichtigsten Produktionszentren des Landes.
Der Name des Wasserfalls stammt aus einer Algonkin-Sprache und bedeutet sinngemäß einen Ort an einem Gezeitenbach. Das Pennacook-Volk nutzte diesen Abschnitt des Flusses als wichtigen Fischgrund, und dieser Bezug ist bis heute im Namen erhalten.
Der Wasserfall ist gut von einer nahe gelegenen Brücke aus zu sehen, die einen freien Blick auf die Stromschnellen bietet. Im Frühling, wenn der Schnee schmilzt, führt der Fluss besonders viel Wasser, was den Blick auf den Fall besonders eindrucksvoll macht.
Der genaue Verlauf der Grenze zwischen Massachusetts und New Hampshire wurde im Jahr 1740 teilweise durch die Lage dieses Wasserfalls bestimmt. Ein kolonialer Territorialstreit machte den Fluss damit zu einem geografischen Ankerpunkt, der bis heute die Staatsgrenze mitbestimmt.
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