Rockport, Küstenstadt in Essex County, Massachusetts.
Rockport ist eine Stadt in Massachusetts am offenen Atlantik, die sich über felsige Halbinseln mit kleinen Buchten erstreckt. Die dicht bebaute Ortsmitte liegt um einen geschützten Hafen, von dem aus schmale Straßen zur Landzunge Bearskin Neck mit ihren hölzernen Ladenlokalen und Restaurants führen.
Europäische Siedler kamen in den 1620er Jahren wegen des Fischfangs und später wegen Granit, der aus lokalen Steinbrüchen bis ins frühe 20. Jahrhundert in viele amerikanische Städte verschifft wurde. Die Kunstkolonie entstand ab den 1850er Jahren, als Maler die Küstenlandschaft als Motiv entdeckten.
Der Name stammt von den Granitfelsen entlang der Küste, die einst den Wohlstand der Stadt begründeten. Heute leben in den alten Lagerhäusern Kunsthandwerker und Galerien, während Fischer weiterhin ihre Netze am selben Kai auslegen.
Die Anfahrt von Boston dauert etwa eine Stunde mit dem Auto oder dem Zug, und Parkplätze gibt es am Stadtrand oder nahe dem Hafen. Im Sommer füllen sich die Strände und Gassen schnell, daher lohnt sich ein Besuch früh am Morgen oder an Wochentagen.
Ein rotes Fischerhaus am Rand des Hafens gilt unter Malern als eines der meistgemalten Gebäude Amerikas. Die Struktur wurde mehrfach nach Stürmen wieder aufgebaut, wobei das heutige Gebäude eine Nachbildung aus den 1970er Jahren ist.
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