Six Days of New York, Hallenradsport im Madison Square Garden, New York, Vereinigte Staaten.
Six Days of New York war ein Bahnradrennen auf der Indoorbahn des Madison Square Garden mit verschiedenen Disziplinen wie Madison, Sprint, Elimination, Keirin, Derny und Mannschaftszeitfahren. Die Rennserien verliefen abends bis in die frühen Morgenstunden, wobei Zweierteams über sechs aufeinanderfolgende Tage hinweg zwischen Rennphasen und Ruhepausen wechselten.
Das Event begann 1899 und fand bis 1961 statt, mit insgesamt 73 Ausgaben, die auf der Indoorbahn des Madison Square Garden abgehalten wurden. Im Laufe dieser Jahrzehnte wurde es zur bedeutendsten Bahnradveranstaltung Amerikas und prägte die Entwicklung des Radsports weltweit.
Das Madison-Rennformat entstand bei diesem Event und verbreitete sich weltweit, weshalb die Franzosen es 'course à l'américaine' nannten, um die amerikanische Herkunft zu würdigen. Die Art, wie Teams zusammenarbeiteten und sich abwechselten, prägte das Verständnis von Teamwork im Profiradsport nachhaltig.
Besucher sollten sich auf lange Nächte einstellen, da die Veranstaltung von Abend bis früh morgens dauerte und mehrere Tage hintereinander stattfand. Die beste Zeit zum Zuschauen war oft gegen Mitternacht oder in den frühen Morgenstunden, wenn die Spannung und Energie der Fahrer am stärksten war.
Der australische Radrennfahrer Alfred Goullet und der italienische Fahrer Franco Giorgetti teilten sich den Rekord mit je acht Siegen zwischen 1899 und 1961. Diese Leistung blieb unerreicht und zeigt, wie dominant diese beiden über mehrere Jahrzehnte hinweg waren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.