Fort Nassau, Niederländische Festung in Albany, Vereinigte Staaten.
Fort Nassau war eine hölzerne Befestigung auf Castle Island mit quadratischer Palisade und einer 18 Fuß (5,5 m) breiten Wassergräben ringsum. Die Struktur war klein und enthielt zwei große Kanonen sowie elf Drehgeschütze zur Verteidigung des Handelspostens.
Niederländische Händler gründeten die Befestigung 1614 auf Castle Island als erste europäische Ansiedlung in der heutigen Region New York. Der Ort markierte den Beginn der dauerhaften europäischen Präsenz in dieser Gegend.
Das Fort war ein wichtiger Handelstreffpunkt, wo Ureinwohner aus dem Landesinneren mit niederländischen Kaufleuten Pelze tauschten und täglich durchzogen. Die Menschen kamen mit Booten an, um Waren auszutauschen und Beziehungen zu knüpfen.
Der Ort lag auf einer Insel im Hudson River und konnte nur per Boot erreicht werden. Besucher sollten beachten, dass die Website vor Ankunft alle notwendigen Informationen zur Zugänglichkeit bietet.
Das Fort wurde bereits nach vier Jahren wegen wiederholter Überschwemmungen des Hudson River aufgegeben. Die Holländer verlegten dann ihren Handelsposten an einen höher gelegenen Ort und bauten das neue Fort Orange.
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