Lake Helen, Gletschersee im Landkreis Shasta, Vereinigte Staaten.
Lake Helen ist ein Gletschersee auf einer Höhe von rund 2.400 Metern am Fuße des Lassen Peak im Lassen Volcanic National Park in Nordkalifornien. Das Wasser erscheint tiefblau und bleibt das gesamte Jahr über eiskalt.
Der See entstand während der letzten Eiszeit, als Gletscher das Gelände rund um den Lassen Peak formten und eine natürliche Mulde hinterließen. Die Ureinwohner der Region nutzten diesen Ort als Nahrungsquelle und maßen ihm eine spirituelle Bedeutung bei.
Der See trägt den Namen Helen Tanner Brodt, einer frühen Bergsteigerin, die den Lassen Peak im 19. Jahrhundert bestieg. Wer am Ufer steht, sieht häufig Fotografen, die das Spiegelbild des Vulkans im Wasser festhalten.
Der See liegt direkt an der Hauptstraße durch den Park, sodass er leicht zu Fuß zu erreichen ist. Da das Wetter auf dieser Höhe schnell umschlagen kann, empfiehlt es sich, warme Kleidung mitzunehmen, selbst im Sommer.
Der See bleibt oft bis weit in den Juli hinein mit einer dicken Eisschicht bedeckt, was ihn zu einem der am längsten zugefrorenen Seen der Region macht. Schneeschuhwanderer nutzen ihn im Winter als Orientierungspunkt auf Touren durch den verschneiten Park.
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