Maricao, Verwaltungsbezirk im Südwesten von Puerto Rico, Vereinigte Staaten.
Maricao ist eine Gemeinde im Südwesten Puerto Ricos in den Bergen des Archipels gelegen, mit dichtem Waldbestand und ausgedehnten Anbauflächen. Das Gemeindegebiet wird von hügeligen Terrains geprägt, auf denen sich Wälder und landwirtschaftliche Nutzflächen abwechseln.
Die Gemeinde wurde 1878 gegründet, als sie sich von San Germán abspaltete und eine Phase der verwaltungstechnischen Neuordnung Puerto Ricos markierte. Diese Trennung war Teil einer breiteren Umstrukturierung der Inselgemeinden im späten 19. Jahrhundert.
Die Einwohner bewirtschaften hier traditionell Kaffee nach alten Methoden, die über Generationen weitergegeben wurden und die landwirtschaftliche Geschichte Puerto Ricos prägen. Diese Praktiken sind im Alltag der Gemeinde sichtbar und bestimmen das Bild der Landschaft.
Der Maricao-Staatswald bietet das ganze Jahr über markierte Wanderwege und Beobachtungsbereiche für Naturbegeisterte. Die Wege sind zugänglich und ermöglichen es Besuchern, die Waldlandschaft in verschiedenen Schwierigkeitsstufen zu erkunden.
Das Gebiet beherbergt mehrere Vogelarten, die nur hier vorkommen und in den Baumkronen des Waldes in Höhen von über 600 Metern nisten. Diese seltenen Vögel sind für Beobachter ein besonderer Grund, die Region zu besuchen.
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