Washburn A Mill, Historisches Museum in Minneapolis, Vereinigte Staaten
Das Mill City Museum steht in den Überresten des Washburn A Mill Gebäudes am Mississippi und verbindet alte Maschinenteile mit neu gestalteten Ausstellungsräumen. Große Teile der ursprünglichen Außenmauern stehen noch, während innen Galerien, Schautafeln und ein mehrstöckiger Aufzug durch die ehemaligen Produktionsebenen führen.
Nach einer verheerenden Staubexplosion im Jahr 1878 entstand die Anlage neu und wurde zur größten Mühle der Welt, bis ein Brand 1991 weite Teile zerstörte. Die Stadt entschied sich, die Ruine zu erhalten und 2003 als Museum zu öffnen.
Der Name geht auf den Mühlenbetreiber Washburn zurück, dessen Betrieb einst den größten Teil des Mehls aus Minneapolis lieferte. Besucher sehen heute die offenen Ruinen der ehemaligen Produktionshallen, durch die Tageslicht fällt und Stahlträger sichtbar bleiben.
Wer den obersten Bereich erreichen möchte, sollte sich auf mehrere Stockwerke über Treppen und Aufzug einstellen. Parkplätze finden sich auf öffentlichen Straßen und in Parkhäusern wenige Gehminuten entfernt.
Interaktive Labore im Gebäude lassen Besucher selbst Mehl mahlen und verschiedene Backtechniken ausprobieren, wie sie über Jahrzehnte in der Stadt angewendet wurden. Kinder greifen dabei zu Werkzeugen und Zutaten, während Erwachsene die Unterschiede zwischen alten und neuen Verfahren nachvollziehen können.
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