Oakwood, Stadt im US-Bundesstaat Ohio
Oakwood ist eine Stadt im Montgomery County im Bundesstaat Ohio, die auf einem Hügel südlich von Dayton liegt. Die Wohnstraßen sind von großen Grundstücken gesäumt, auf denen Häuser im Tudor- und Colonial-Revival-Stil stehen, umgeben von alten Bäumen.
Oakwood wurde 1908 offiziell zur Stadt erklärt, nachdem das Gebiet zunächst landwirtschaftlich genutzt worden war und nach der großen Überschwemmung von Dayton im Jahr 1913 mehr Bewohner anzog, die auf dem höher gelegenen Gelände Sicherheit suchten. Im Zweiten Weltkrieg diente das örtliche Runnymede Playhouse als verdeckter Standort des Dayton Project, das Materialien für die Atombombe produzierte.
Der Name Oakwood leitet sich von den Eichen ab, die einst die gesamte Gegend bedeckten und noch heute die Straßen säumen. Wer durch die Wohnviertel spaziert, sieht gepflegte Vorgärten und Häuser, die in einem erkennbar einheitlichen Stil gehalten sind, was dem Ort ein zusammenhängendes Erscheinungsbild verleiht.
Die Stadt lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da die Bürgersteige gepflegt und die Straßen ruhig sind. Wer größere Einkaufsmöglichkeiten oder Sehenswürdigkeiten sucht, findet diese in unmittelbarer Nähe in Dayton.
Orville Wright, einer der Gebrüder, die das Flugzeug erfanden, lebte in Oakwood, und sein Haus Hawthorn Hill steht noch heute. John H. Patterson, der Gründer der National Cash Register Company, war ein weiterer bekannter Einwohner der Stadt.
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