Center City, Geschäftsviertel in Philadelphia, Vereinigte Staaten.
Center City ist ein Geschäftsviertel in Philadelphia, Vereinigte Staaten, das sich vom Delaware River bis zum Schuylkill River erstreckt und Bürotürme, Wohngebäude und Geschäfte entlang seiner rechtwinkligen Straßen vereint. Der Stadtteil bildet das geografische und wirtschaftliche Herz der Stadt mit dem City Hall-Turm als zentralem Orientierungspunkt.
Das Gebiet wurde im späten 17. Jahrhundert als Zentrum der neuen Kolonie Pennsylvania angelegt, wobei William Penns Planungsprinzipien das rechteckige Straßennetz prägten. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Viertel zum wichtigsten Finanz- und Handelszentrum der Stadt, als Banken und Warenhäuser entlang der Marktstraßen entstanden.
Rittenhouse Square im westlichen Teil zieht Besucher mit seinen Cafés und Galerien an, während der Platz selbst als beliebter Treffpunkt für Anwohner dient. Das Viertel trägt den Namen nach dem historischen Zentrum zwischen den beiden Flüssen, den William Penn im 17. Jahrhundert plante.
Besucher können sich an den durchnummerierten Straßen orientieren, die von Ost nach West verlaufen, während Baumbezeichnungen die Nord-Süd-Achsen markieren. Das Gebiet lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb von 20 bis 30 Gehminuten voneinander entfernt liegen.
Das Rathaus in der Mitte des Viertels war bei seiner Fertigstellung 1901 das höchste bewohnbare Gebäude der Welt und blieb bis 1987 das höchste in Philadelphia. Die Bronzestatue von William Penn auf seiner Spitze wiegt etwa 27 Tonnen und misst mehr als 11 Meter (37 Fuß) in der Höhe.
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