Champlain Canal, Historisches Kanalsystem in Washington County, Vereinigte Staaten.
Der Champlain Canal ist eine Wasserstraße im Bundesstaat New York, die sich von Waterford bis Whitehall erstreckt und den Hudson River mit dem Champlainsee verbindet. Entlang der Strecke regeln elf Schleusenkammern den Wasserstand und ermöglichen den Schiffen, die unterschiedlichen Höhenlagen zu überwinden.
Die Bauarbeiten begannen 1817 als Teil eines größeren Projekts zur Verbindung der Wasserwege in New York. Die Fertigstellung erfolgte 1823 und schuf eine durchgehende Schifffahrtsroute zwischen den Großen Seen und dem Atlantik über Kanada.
Der Name stammt von Samuel de Champlain, dem französischen Entdecker, der den gleichnamigen See im frühen 17. Jahrhundert bereiste. Heute fahren Sportboote und kleinere Frachtschiffe durch die Schleusen, wobei viele Besucher entlang des Ufers die Durchfahrt beobachten und die Technik der Wasserhaltung verfolgen.
Die Schleusenkammern funktionieren nach einem einfachen Prinzip und füllen oder entleeren sich je nach Fahrtrichtung der Schiffe. Besucher können entlang mehrerer Abschnitte am Ufer stehen und die Durchfahrten beobachten, wobei die Schleusen meist tagsüber in Betrieb sind.
Eine zusätzliche Wasserversorgung kommt vom Glens Falls Feeder Canal, der den höchsten Punkt der Wasserstraße speist. Dieses System sorgt dafür, dass die Schleusenkammern auch in trockenen Monaten genügend Wasser haben und die Schifffahrt durchgehend möglich bleibt.
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