St. Rose of Viterbo Convent, Neuromanisches Kloster in La Crosse, Vereinigte Staaten.
Das St. Rose of Viterbo Convent ist ein Gebäude im Romanesque Revival-Stil mit roten Ziegelmauern, Terrakotta-Akzenten und Kalksteindetails, gekrönt von grünen und braunen glasierten Dachziegeln in Musterwerk. Das Ensemble integriert sich in das Campus der Viterbo University und verbindet religiöse und akademische Funktionen unter einem architektonischen Konzept.
Der Bau wurde 1906 unter der Leitung des Architekten Eugene R. Liebert in Angriff genommen und nach modernen Kirchenbauprinzipien geplant. Ein großer Brand im Jahr 1923 beschädigte das Gebäude erheblich, doch eine zweijährige Restauration brachte es wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurück.
Die Maria Angelorum Kapelle zeigt über 100 farbige Glasfenster aus der Königlich Bayerischen Kunstanstalt, die Szenen aus dem Leben Christi und Momente aus dem Alltag der Schwestern darstellen. Diese Fenster prägen das Innenleben des Gebäudes und laden Besucher ein, in ihrer Kunstfertigkeit zu verweilen.
Das Konvent funktioniert als Teil des Campus der Viterbo University, wo Besucher das ganze Jahr über sowohl religiöse als auch akademische Bereiche erkunden können. Es empfiehlt sich, vorab Informationen über die Öffnungszeiten einzuholen und Rücksicht auf mögliche religiöse Zeremonien oder Universitätsveranstaltungen zu nehmen.
Die Kapelle beherbergt sechs italienische Marmoraltäre, die mit Onyx und Bronzeelementen verziert sind und eine außergewöhnliche handwerkliche Leistung in der religiösen Architektur zeigen. Diese Altäre stammen aus verschiedenen Regionen Italiens und waren ursprünglich für europäische Kathedralen bestimmt, bevor sie in dieses Gebäude gelangten.
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