Columbia Island, Künstliche Flussinsel in Washington, D.C., Vereinigte Staaten
Columbia Island ist eine künstliche Insel im Potomac River, westlich der National Mall in Washington, D.C., die durch aufgeschüttetes Baggergut entstanden ist. Sie bietet Fußwege, Rasenflächen und Baumgruppen, die sich entlang des Flussufers erstrecken.
Zwischen 1911 und 1927 schütteten Bundesbehörden Baggergut aus dem Potomac auf, um das Land westlich der Brückenrampe zu formen. Das entstandene Gelände wurde Teil eines größeren Plans, Washingtons Uferzone neu zu gestalten und beide Flussufer besser zu verbinden.
Das Navy-Merchant Marine Memorial auf der Insel ehrt amerikanische Seeleute mit einer Skulpturengruppe, die Wellen und Adler darstellt und mitten im Grün zu finden ist. Wer die Wege entlangläuft, stößt auf Bänke und ruhige Aussichtspunkte am Ufer des Potomac.
Die Insel ist über die Arlington Memorial Bridge sowie über mehrere Zugänge auf der Virginia-Seite zu erreichen, und Fußwege führen rund um das Gelände. Frühling und Herbst sind besonders angenehme Jahreszeiten für einen Spaziergang, da das Wetter mild und die Vegetation auffällig ist.
In den späten 1960er Jahren wurden auf der Insel eine Million Narzissenzwiebeln und tausende Hartriegelwurzeln gepflanzt, eine Initiative, die auf Lady Bird Johnson zurückgeht. Im Frühling zeigen sich die Auswirkungen dieser Pflanzaktion deutlich, wenn weite Flächen gelb und weiß erblühen.
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