Fort Holabird, United States Army post in the city of Baltimore, Maryland, from 1918 to 1973
Fort Holabird ist ein ehemaliger Militärstützpunkt in Baltimore, Maryland, gelegen in der Nähe des Patapsco River. Das Gelände besteht aus schlichten Holzbaracken, großen Reparaturwerkstätten und Lagerhallen, die für Fahrzeugwartung und Truppenbewegungen angelegt wurden.
Der Stützpunkt wurde 1918 als Fahrzeugausbildungslager während des Ersten Weltkriegs gegründet und entwickelte sich schnell zu einem Zentrum für Fahrzeugtests und -wartung. Im Kalten Krieg wurde er in eine Geheimdienst-Ausbildungsschule umgewandelt und 1973 schließlich geschlossen.
Der Name des Geländes ehrt General Samuel B. Holabird, einen Logistikoffizier des amerikanischen Bürgerkriegs. Wer das Gebiet besucht, kann noch immer die schlichten Gebäude sehen, die zeigen, wie ein amerikanischer Militärstützpunkt des frühen 20. Jahrhunderts aussah.
Das Gelände liegt im Osten von Baltimore und ist gut mit dem Auto erreichbar; öffentliche Verkehrsmittel halten in der Nähe. Da es keine regulären Führungen gibt, lohnt es sich, vorher zu recherchieren, welche Gebäudeteile zugänglich sind.
Im Jahr 1919 explodierte hier ein Marine-Luftschiff bei der Landung und verletzte Hunderte von Menschen, wobei Fensterscheiben in einem Kilometer Entfernung zerbarsten. Jahre später, in den 1970er Jahren, wurde das Gelände genutzt, um wichtige Zeugen im Watergate-Skandal unterzubringen.
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