International Freedom Center, Museumskomplex nahe Ground Zero in Manhattan, USA
Das International Freedom Center war ein geplantes Museum an der Gedenkstätte des World Trade Centers, das sich der Darstellung globaler Geschichten über Freiheit und Menschenrechte widmen sollte. Das Gebäude war mit modernen Ausstellungsräumen konzipiert worden und hätte multimediale Darstellungen sowie interaktive Lernbereiche für Besucher aller Altersgruppen enthalten.
Das Projekt wurde 2004 als Teil der Neugestaltung des World Trade Centers ausgewählt, um ein neues kulturelles Wahrzeichen am Gedenkort zu schaffen. Starker Widerstand von Angehörigen der Opfer vom 11. September führte 2005 zur Streichung des Projekts aus den Zukunftsplänen für das Gelände.
Das Zentrum sollte verschiedene Perspektiven auf Freiheitsbewegungen weltweit zeigen, mit Schwerpunkt auf Widerstand gegen Unterdrückung. Diese Ausstellungen waren dafür gedacht, Besucher zum Nachdenken über Menschenrechte in verschiedenen Kontexten anzuregen.
Das Museum wurde nie gebaut, daher ist das Gelände heute nur als Gedenkstätte für die Opfer des World Trade Centers nutzbar. Besucher können die Gegend erkunden und andere kulturelle Einrichtungen in der Nähe besuchen, um mehr über die Geschichte des Ortes zu erfahren.
Das Projekt wurde aufgegeben, bevor es gebaut wurde, nachdem Gouverneur George Pataki sich unter Druck von Opferangehörigen gegen die Errichtung am Ground-Zero-Standort entschied. Dies machte das International Freedom Center zu einem der merkwürdigsten abgebrochenen Kulturprojekte der Stadt, das nur in Plänen und Archiven existiert.
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