Patchin Place, Historische Gasse in Greenwich Village, Manhattan, USA
Patchin Place ist eine enge Sackgasse mit zehn dreistöckigen Häusern aus Backstein, die sich auf beiden Seiten zwischen der 6th Avenue und der Greenwich Avenue an der West 10th Street erstrecken. Diese Wohnanlage wird durch ein Tor am Eingang vor Fahrzeugverkehr geschützt, während Fußgänger sie frei betreten können.
Samuel Milligan ließ diese Häuser 1849 für seinen Schwiegersohn Aaron Patchin errichten, nach dem die Gasse heute benannt ist. Ursprünglich waren hier Mitarbeiter des nahe gelegenen Brevoort House Hotels untergebracht, die als Kellner und Servicepersonal tätig waren.
Der Ort war lange Zeit ein Zufluchtsort für Schriftsteller und Künstler, die hier in den frühen 1900er Jahren lebten und arbeiteten. Dieses Gefühl der künstlerischen Gemeinschaft prägt bis heute die stille und zurückgezogene Atmosphäre dieses Ortes.
Der Zugang zu diesem Ort ist einfach, da er sich in Greenwich Village in fußläufiger Nähe zu wichtigen Sehenswürdigkeiten wie der Jefferson Market Library befindet. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine aktive Wohngegend handelt und daher Diskretion und Ruhe zu bewahren sind.
Eines der letzten verbliebenen Gasstraßenlaternen New York Citys steht in diesem Zauleuk und wurde in den 1920er Jahren auf Elektrizität umgestellt. Dieses kleine Detail ist ein seltenes Überbleibsel aus einer vergangenen Ära der Stadtbeleuchtung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.