Riverdale, Gemeindegebiet im Süden von Chicago, USA.
Riverdale ist ein Wohnviertel auf der Südseite Chicagos, das sich zwischen der 115. und der 138. Straße erstreckt. Das Gebiet kombiniert Wohnblöcke mit Industriezonen und wird durch Bahngleise und eine Schnellstraße begrenzt.
Die erste Besiedlung durch Nicht-Ureinwohner erfolgte 1837 in der Nähe des Calumet River durch David Perriam. Später trugen Personen wie Colonel James H. Bowen zur Entwicklung von Kanälen bei, die die Region veränderten.
Der Stadtteil war lange ein wichtiges Zentrum für Familien, die nach erschwinglichem Wohnraum suchten, besonders ab den 1950er Jahren. Die Bewohner haben hier Gemeinschaften aufgebaut, die bis heute in lokalen Geschäften und Nachbarschaftstreffpunkten lebendig sind.
Die Gegend ist mit Bussen der Chicago Transit Authority und regionalen PACE-Bussen erreichbar, die zu Metra-Stationen in angrenzenden Bereichen führen. Die Navigation ist einfach, da die Straßen ein klares Gittermuster bilden.
Der Stadtteil durchlief eine rasante Umwandlung: von einem industriellen Gebiet mit wenigen hundert Einwohnern in den 1940er Jahren wurde er durch Regierungswohnungsprojekte zu einer bevölkerungsreichen Wohngemeinschaft. Diese schnelle Veränderung prägte sein Aussehen und seinen Charakter bis heute.
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