Roseland, Gemeindegebiet in South Side, Chicago, Vereinigte Staaten.
Roseland ist ein Stadtteil im Süden Chicagos, etwa 13 Kilometer südlich der Innenstadt gelegen, der mehrere Nachbarschaften wie Fernwood, Princeton Park, Lilydale und West Roseland umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über ein großes Gelände mit gemischten Wohnstrukturen, Geschäftsvierteln und Parks, die das tägliche Leben der Bewohner prägen.
Holländische Einwanderer gründeten die Siedlung 1849 entlang der Chicago-Thornton Road und nannten sie zunächst High Prairie, bevor James Bowen 1873 den Namen Roseland vorschlug. Das Gebiet entwickelte sich von landwirtschaftlichem Land zur Industriestadt, als die Pullman Car Works 1880 ein großes Fabrikgelände erwarben.
Das Viertel wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts von europäischen Einwanderern zu afroamerikanischen Bewohnern umgestaltet und zeigt damit die Veränderungen in Chicagos Gesellschaftsstruktur. Dieser Wandel prägt bis heute das Zusammenleben und die Gemeinschaft vor Ort.
Das Viertel ist durch mehrere Metra Electric District Stationen erreichbar, die direkte Verbindungen zur Innenstadt Chicagos bieten, wobei regelmäßige Buslinien zusätzliche Transportmöglichkeiten bereitstellen. Besucher finden ein Netz von Straßen vor, das zu Fuß erkundbar ist und Zugang zu lokalen Geschäften, Parks und Gemeindestätten bietet.
Ein großes Fabrikgelände, das 1880 von einem bedeutenden Zugwagenhersteller gekauft wurde, spielte eine Schlüsselrolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung des Viertels und lockte Tausende von Arbeitern an. Heute erinnern Überreste dieser industriellen Vergangenheit an die Rolle, die Roseland als Produktionszentrum spielte.
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