Arundel Formation, Geologische Formation in Maryland und Washington, D.C., Vereinigte Staaten
Die Arundel-Formation ist eine tonreiche Gesteinsschicht, die sich unter Maryland und Washington, D.C., erstreckt und eisenhaltige Mineralien enthält. Sie gehört zur frühen Kreidezeit und ist vor allem für ihre Fossilienfunde bekannt, darunter Knochen von Dinosauriern und anderen Tieren.
William Bullock Clark benannte die Formation 1897 nach dem Anne Arundel County in Maryland, wo sie zuerst wissenschaftlich beschrieben wurde. Seither haben Ausgrabungen, vor allem in Muirkirk, gezeigt, dass diese Schichten zu den ergiebigsten Fundstellen für Kreide-Fossilien an der Ostküste gehören.
Fossilien aus der Arundel-Formation sind heute in Museen der Region zu sehen, zum Beispiel im Smithsonian in Washington, D.C. Die Funde haben das Bild der Tierwelt Nordamerikas zur Zeit der frühen Kreidezeit deutlich verändert.
Die wichtigste zugängliche Fundstelle liegt in Muirkirk, Maryland, wo früher Eisenerz abgebaut wurde. Wer Fossilien aus der Formation sehen möchte, ohne direkt vor Ort zu gehen, findet Exponate in Museen der Region, darunter das Smithsonian National Museum of Natural History in Washington, D.C.
In der Arundel-Formation wurden versteinerte Baumstämme gefunden, die noch aufrecht stehen, mit ihren Wurzeln im Boden. Das zeigt, dass die Bäume einst von Sediment so schnell begraben wurden, dass ihre ursprüngliche Position erhalten blieb.
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