South Side, Wohnviertel in Chicago, Vereinigte Staaten
Der South Side erstreckt sich über zahlreiche Viertel südlich der Innenstadt und umfasst Wohngebiete, Einkaufsstraßen und öffentliche Grünflächen in einem weitläufigen Gebiet. Die Stadtteile reichen von Seeuferzonen am Michigansee bis zu ruhigeren Straßen im Landesinneren, jedes mit eigenen Kirchen, Schulen und lokalen Geschäften.
Während der Großen Migration in den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts ließen sich hier Tausende afroamerikanischer Familien aus den Südstaaten nieder. Die Gemeinden gründeten Kirchen, Jazzclubs und Unternehmen, die das Viertel zu einem Zentrum für schwarze Kultur und Gemeinschaft machten.
Sonntagsgottesdienste in den Kirchen des South Side ziehen Gemeinden zusammen, die mit Gospel-Musik und gemeinschaftlichen Mahlzeiten den Tag feiern. Familien treffen sich in den Parkpavillen zum Grillen, während Basketballplätze an Wochenenden zu Treffpunkten für Nachbarn aller Altersgruppen werden.
Buslinien und U-Bahn-Verbindungen durchziehen das gesamte Gebiet und bringen Besucher vom Stadtzentrum aus in die verschiedenen Viertel. Die Straßen verlaufen im rechten Winkel, sodass die Orientierung mit einer Karte oder einer App unkompliziert bleibt.
McKinley Park markiert den geografischen Mittelpunkt der Stadt, ein Detail, das vielen Bewohnern unbekannt bleibt. Fünf ehemalige Bürgermeister stammen aus dem Stadtteil Bridgeport, eine Konzentration politischer Macht, die in amerikanischen Großstädten selten vorkommt.
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