Caparra, Archäologische Ruinen in Guaynabo, Puerto Rico.
Die Caparra-Ruinen sind archäologische Überreste der ersten spanischen Siedlung Puerto Ricos aus dem frühen 16. Jahrhundert mit steinernen Fundamenten und Strukturresten. Das Gelände zeigt die Grundrisse von Gebäuden, die den frühen kolonialen Alltag belegen.
Die Siedlung wurde 1508 von Juan Ponce de León gegründet und diente als erste Hauptstadt der Insel mit einem steinernen Wohnhaus als administratives Zentrum. Der Ort wurde später aufgegeben, als die Hauptstadt nach San Juan verlegt wurde.
Das Museum zeigt Gegenstände aus der Ausgrabung wie Keramik, Metallarbeiten und Rüstungen, die den Alltag der frühen spanischen Kolonisten offenbaren. Diese Funde helfen zu verstehen, wie die Siedler hier lebten und arbeiteten.
Das Gelände liegt an der Route 2 in Guaynabo und bietet freien Eintritt zu den Ruinen und dem zugehörigen Museum. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben ist und die Wege teilweise nicht befestigt sind.
Die Fundamente des ursprünglichen Wohnhauses zeigen horizontale Schichten aus einer spanischen Bautechnik namens Tapia, die es Forschern ermöglichte, die ursprüngliche Struktur zu rekonstruieren. Diese Methode war in Südspanien verbreitet und zeigt die Herkunft der Siedler.
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